Fazit:
Die Gefahr auf unerwünschte und schädliche Seiten zu geraten ist für Kinder sehr groß.
Hinweis:
Ein Firewall-Router mit einem sogenannten webbasierten Internet-Filter-Service, bietet derzeit den technisch wirksamsten Schutz für das Surfen im Internet, da es schädliche Seiten blockt und automatisch aktualisiert wird.
Gefahren in Chatrooms
Chatten ist eine sehr beliebte Art des Plauderns über das Internet. Man "trifft sich in einem Chatroom", schreibt Sätze, schickt diese hin-und-her, direkt auf den PC-Bildschirm des Freundes. Das macht Spaß und gehört schon zum Alltag vieler Kinder und Jugendlichen. Im Internet gibt es unzählige solcher Chatrooms zu jedem erdenklichen Thema.
Chatrooms für Minderjährige werden zunehmend auch von Erwachsenen mit verdeckten Absichten besucht.
- Sie geben sich als Jugendliche aus und planen eine geschickte Kontaktanbahnung.
- Sie wählen sich ihre Opfer ganz gezielt aus.
- Sie arbeiten nach dem gleichen Prinzip des Bösen Onkels, vor dem wir unsere Kinder so oft zurecht warnen.
- Sie erschleichen sich das Vertrauen der Kinder und arbeiten auf ein persönliches Treffen hin, was gelegentlich auch gelingt.
- Auf diese Weise kam es in der Vergangenheit bereits zu sexuellem Missbrauch und anderen Übergriffen.
Fazit:
Bleiben Sie mit Ihren Kindern im Gespräch, "wo sie sich im Internet bewegen und mit wem sie sich treffen". Weisen Sie auf mögliche Gefahren beim Chatten hin.
Hinweis:
Scheuen Sie sich nicht verdächtige Chatroomteilnehmer der Polizei zu melden. Dies können Sie auch anonym auf der Internetseite der Polizei tun.
Jugendgefährdende Spiele
Die Grenze wann ein Computer- oder Online-Spiel jugendgefährdend ist, ist nicht so einfach zu beantworten. PC-Spiele generell zu verbieten wäre keine Lösung. Der Gesetzgeber organisiert für 2007 eine "Jahrestagung der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien 2007" in der Richtlinien und Verordnungen zum Schutz der Kinder vor "schädlichen" oder "gefährdende" Spiele erarbeitet werden.
Computerspiele, deren Szenen von Gewalt-, Mord- oder Metzelszenen beherrscht werden, sollen als jugendgefährdend eingestuft werden. Dies kann für Eltern eine wertvolle Entscheidungshilfe in der Auswahl der PC-Spiele darstellen.
Fazit:
Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien bietet eine sehr wertvolle Orientierungshilfe für Eltern.
Datendiebe bei verlockenden Gewinnspielen
Kostenlose Gewinnspiele im Internet haben meist ihren Preis. Gegen Preisgabe persönlicher Daten, darf man daran teilnehmen. Auf einen wirklichen Gewinn braucht man nicht zu hoffen. Oft ist die Teilnahme so einfach gestaltet, dass selbst Kinder damit keine Probleme haben.
- Was dann mit den persönlichen Informationen geschieht, ist ungewiss und kann nicht mehr kontrolliert werden.
- Meist werden sie marktwirtschaftlich ausgewertet.
- Oder gegen Geld verkauft.
- Dass die eingegebenen Daten in dubiose oder kriminelle Hände geraten könnten, dessen ist man sich bei der Teilnahme an einem harmlos erscheinenden Gewinnspiel nicht so sehr bewusst.
Fazit:
Vorsicht ist geboten. Gehen Sie im Internet mit der Weitergabe Ihrer persönlichen Daten und Bilder nicht einfach sorglos um. Prüfen Sie, ob der Empfänger oder die Webseite vertrauenswürdig ist.
Gezielte Abzockfallen für Kinder
Es gibt viele Fallen und Abzocktricks. Das Taschengeld der Kinder und Jugendlichen soll angezapft werden. Abzockrenner sind Lockangebote mit sogenannten kostenlosen Diensten:
- Kostenlose SMS über das Internet versenden, gekoppelt mit einem verschwiegenen Jahres-Abonement, von dem auf der Anbieterseite nichts steht. Wird dieses nicht innerhalb von 2 Wochen widerrufen, gilt es als bestätigt. Rechnung und Mahnung flattern bald ins Haus.
- Anmelden für "einige kostenlose" Klingeltöne und Bilder für Handys
- Anmelden für "einige kostenlose" Handy-Info-Services
- Dialer - Service-Rufnummern mit sehr hohen Gebühren.
- Handybranding - Internet auf dem Händy mit hohen Kosten
Fazit:
VORSICHT: "KOSTENLOS" ist nur selten "OHNE KOSTEN". Informieren Sie Ihre Kinder über diese Gefahren. Erst alles gemeinsam durchlesen, auch das Kleingedruckte, dann entscheiden.
Hinweis:
Die Seite www. taschengeldganster.de ist eine sehr wertvolle Infoseite zum Thema Schutz vor Abzocke bei Kindern und setzen Sie auf Prävention durch Technische Filter
Setzen Sie auf Prävention durch wirksame Technische Filter
Setzen Sie wirksame technische Internet-Schutzfilter ein, (Firewall-Router mit Internet-Filter) mit denen Sie gezielt Internetseiten mit unerwünschten, schädlichen oder gefährlichen Inhalten abblocken können.
- Hier können Sie je nach Anbieter zwischen 40 bis 60 Themenbereiche abblocken lassen und altersgemäß für Ihre Situation gezielt auswählen und einrichten.
- Auf den Servern der webbasierten Schutzfilter (Content-Filter) sind viele Millionen Homepages und viele Milliarden einzelner Internetseiten registriert und diesen Kategorien zugeordnet.
- Diese Schutzfilter-Datenbanken werden ständig aktualisiert. Täglich kommen viele Tausend neuer Einträge hinzu. Dies erhöht die Sicherheit beim Surfen.
Wollte man als Eltern ein Internetfilter mit eigenen Stichworten einrichten, so müsste man das Surfen der Kinder beständig überwachen und unerwünschte Seiten gezielt sperren. Da das Internet aber aus vielen Milliarden Seiten besteht, wäre das ein hilfloses Unterfangen.
- Keine Angst vor Überfilterung. Manche warnen davor, dass das freie Surfen im Internet durch Kinderschutzprogramme behindert würde. Dies stimmt, ist jedoch bei einem Firewall-Router mit integriertem Internetfilter nicht der Fall.
- Das zentrale Anliegen ist das gezielte Abblocken von Gefahren und dort gezielt Freischalten, wo der Internet-Filter meinem Empfinden nach "überfiltert" und auch mal gute Seiten blockt. Die irkungsweise soll anhandder folgenden Beispiele verdeutlicht werden.
Beispiel Nr. 1:
Wenn Sie z.B. Ihre Kinder vor Pornografie und Online-Gewaltspielen schützen möchten, dann klicken Sie in den Einstellungen für den Internet-Filter auf "Pornografie"und "Online-Games". Ab sofort werden Internetseiten mit Inhalt und Angebot über Pornographie und Computerspiele gesperrt. Wenn Sie jedoch einige Seiten kennen, die gute PC-Spiele anbieten und Ihr Kind in der Kreativität fördert, können Sie diese im Filter gezielt erlauben. Sie handeln nach dem Prinzip: Die potentiell gefährliche Masse an Internetseiten wird geblockt, und das Gute wird von mir, wenn nötig, gezielt freigeschaltet. Hierzu benötigt man keine großen PC-Kenntnisse.
Beispiel Nr. 2:
Sie haben Zuhause eine DSL-Flatrate und zwei Computer über einen Firewall-Router mit Internet-Schutzfilter an das Internet angeschlossen. Beide PCs sind auch mit einer Internet-Security-Software gegen Gefahren aus dem Web gerüstet. Kommt nun ein Nachbarkind oder Freund(in) zu Besuch und bringt sein eigenes PC-Notebook (ohne Schutz-Software) und LAN-Kabel mit und klinkt sich bei Ihnen einfach ins Internet ein. Keine Sorge, auch dieses Notebook wird automatisch vor unerwünschten Inhalten aus dem Internet geschützt. Gleichzeitig kommen Sie auch Ihrer Verantwortung gegenüber den Eltern Ihres jungen Besuchers nach, die evtl. mit ungeschütztem Surfen im Internet nicht einverstanden wären.
Setzen Sie auf Information & Begleitung
Gemeinsames Surfen und Reden über Erlebnisse im Internet bieten gute Möglichkeiten zu Gespräch und Begleitung im Umgang mit der digitalen Medienwelt des Internet.
Gemeinsam Sprechen, Recherchieren und Reflektieren
- Sprechen Sie mit Ihrem Kind oder Jugendlichen über Gefahren und Fallen, die im Internet lauern.
- Gemeinsam im Internet Recherchieren und Reflektieren. Internetseiten suchen wo andere von ihren Erlebnissen im Web berichten. Nebenbei erfahren Sie evtl. auch, wo Ihre Kinder im Internet surfen und welche Bekanntschaften sie dort gemacht haben.
- Falls Sie bewusst Internet-Filter (Software oder mit dem Firewall-Router) einsetzen, so besteht die Möglichkeit, Sinn und Zweck gemeinsam zu besprechen.
- Erklärungen der Eltern und schützende Internet-Filter dienen als nicht als Verbot, sondern als Schutz vor drohenden Gefahren, die tatsächlich real sind.
- Internetfilter können weitgehend altersgerechter eingestellt werden und schafft Eltern ein beruhigendes Gefühl an notwendiger Sicherheit für die, die ihrer Obhut anvertraut sind.